Manuelle Therapien

Ursprung der Massage

Manuelle Methoden im weitesten Sinne sind die ältesten Heilmittel der Menschheit. Bereits in Asien und Afrika wurde Massage vor ca. 4000 Jahren angewendet, häufig in Verbindung mit ätherischen Ölen, die Muskeln zu lockern, die Selbstheilungskräfte anzuregen, die Durchblutung zu verbessen und so Heilreize zu setzen, um Krankheiten zu heilen.

Franz Kirchberg hat dies in seinem Buch treffend formuliert:

"Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestossene Stelle seines Körpers reibt und drückt, so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein."

Segmentale Therapie

Das Ziel der Segmentalen Therapie ist es, alle entwicklungsbiologischen und embryologisch geprägten Ursprünge, Zusammenhänge und Abhängigkeiten bewusst zum Wohle des Menschen im Befund und der Behandlung zu verknüpfen.

Die therapeutische Bedeutung der Segmentalen Therapie besteht in der Möglichkeit, Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen zu nehmen. Über den kuti-viszeralen und kuti-kutanen Reflexbogen (nervale Verbindungen) erfolgt eine Tonus-Normalisierung sowohl der Bindegewebsspannung, als auch der inneren Organe, der Muskulatur, Nerven und Gefässe.

Über den Reflexbogen werden zudem Organfunktionen im Sinne von Vasomotorik, Sekretion und Motilität normalisiert. Bei funktionellen Schmerzsyndromen ist eine schmerzlindernde Wirkung möglich.

Sie erkennt Narben als segmentale Störfelder und schaltet deren funktionsstörenden Einflüsse auf die Segmente aus, um die bisher blockierten Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Segmentale Therapie behandelt Menschen mit ausgewählten, individuell abgestimmten manuellen, passiv-mobilisierenden und reflektorischen Therapieformen.

Anmerkung zu allen Behandlungen:

Der Intimbereich wird in die Massagen nicht miteinbezogen!
Ich mache keine Tantra-Massagen.